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Inserate
Stuttgart Deutschland

Traum & Zeit sucht Wellness-Studio

Gesucht: Praxisräume für nichtmedizinische Massagen
 
Unser Unternehmen
Unter dem Namen „Traum & Zeit“ betreibe ich ein Filialunternehmen in mehreren Bundesländern, dass nichtmedizinische Wellnessmassagen durchführt. Die Massagen sind im Wesentlichen an die aus Indien stammende Tantrische-Lehre angelehnt. Je nach Modalität und Variante können die Massagen eine erotische Konnotation beinhalten, die u. U. für den Leistungsempfänger sexuell stimulierend wirkt. Jedwede Form von Geschlechts- und/oder Oralverkehr ist (vertraglich) ausgeschlossen. Arten der Massagen sind: Tantra Massage, Hot-Stone Massage, Hawaiianische Lomi Lomi Massage, Honigmassage, Sport Massage, Wellness Massage, Yin & Yang Massage, Tao-Massage.
 
Gesucht
Praxisräume für nichtmedizinische Massagen
Gesamtgröße: ca. 250 - 400 m2
Hygiene: ggf. bauliche Maßnahmen notwendig zum Einbau weiterer Duschen
Geplante Betriebszeiten: Mo.-Sa. 10h-21h und So. nach Vereinbarung
Bevorzugt wird ein komplettes Einzelgebäude, oder separater Eingang.
 
Randbedingung
 I.  Die Praxisräume bedürfen der Genehmigung nach dem BauGB.
 II.  Die Praxisräume bedürfen der Genehmigung nach dem ProstSchG.
III.  Die Praxisräume sind nicht erlaubt in einem Sperrgebiet gem. § 297 EGStGB.
 
Zu I.: Baurechtlich unterfällt unsere Art der Nutzung den „Gewerbebetrieben aller Art“; es ist keine Vergnügungsstätte. Die Rechtsprechung zu Baugenehmigungen mit dem Nutzenzweck der von uns durchgeführten nichtmedizinischen Massagen im Gebietstyp „Mischgebiet“ ist in Baden-Württemberg eher von Ablehnung geprägt. In Industrie-, Gewerbe- und Kerngebieten jedoch generell erlaubnisfähig. Ausnahmen bilden textliche Festsetzungen in Bebauungsplänen, die unser Gewerbe ausschließen können.
 
Zu II.: Das am 21. Oktober 2016 erlassenem Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen (ProstSchG) regelt die Genehmigung von Betrieben. Die Begrifflichkeit der Prostitution hat der Gesetzgeber weit gefasst, um Prostituierte in allen möglichen Erscheinungsformen von Prostitutionsgewerben zu schützen; selbst wenn der eigentliche Geschlechtsverkehr vertraglich ausgeschlossen ist. Von den zuständigen Erlaubnisbehörden wird aus dem Gesetz abgeleitet, dass eine Tantra-Massage unter Einbeziehung des Intimbereichs „bei objektiver Betrachtungsweise eine Zerstreuung und Entspannung mit erotischem Bezug“ biete, und insoweit dem ProstSchG unterfällt.
 
Zu III.: Aufgrund des Umstandes, dass unsere Betriebsart neuerdings im ProstSchG subsumiert wird, unterfallen wir auch automatisch den Sperrgebietsregelungen zur Prostitution.
Inserat vom 29.09.2020
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